Drei Wochen Philippinen

17. April 2010

ingnun mo tanan, amigo!” Die Existenz dieses weisen Satzes in unserem geringen philippinischen Wortschatz laesst darauf schliessen, dass wir hier nicht nur sonnige Tage genossen, sondern auch die ein oder andere lange Nacht hatten. Er bedeutet so viel wie: Trink es aus mein Freund!

Vor drei Wochen kehrten wir Indien und Nepal den Ruecken zu und stiegen in Delhi in eine Maschine nach Manila, wo wir von Manu’s Onkel Georg mit offenen Armen empfangen wurden. Sein traumhaftes Heim in einem Vorort Manilas bot uns familiaere Gesellschaft (Christina, Thorsten und Kinder waren auch da) und einen 1A Rundumservice. Es war die perfekte Oase um unsere Reiseakkus wieder aufzuladen und diente ausserdem als Basislager fuer Erkundungszuege nach Manila und unsere zwei intranationalen Expeditionen:


1. Las Cordilleras

Die zwei mal sechsstuendige Busfahrt gen Norden konnte uns aufgrund unzaehliger indischer Trainingseinheiten GARnichts. Unser Ziel war das kleine Gebirgsdorf Sagada, das mit einigen umliegenden Hoehlen und gespenstischen haengenden Saergen der Eingborenen Touristen anlockt. Wir konnten es mal wieder nicht lassen und entschieden uns zuerst den hoechsten Berg der Umgebung (2300m) zu besteigen, wofuer wir einen Fuehrer anheuerten. Wir fragen uns noch immer was da in seinen Zigeretten war, denn beim Abstieg verirrte er sich mehrmals. Als er zum dritten Mal planlos im Busch verschwand, vertrauten wir unserem Instinkt und fanden problemlos den Weg alleine zurueck. Die Hoehlen boten uns eine riesen Klettergaudi und faszinierten mit bizarren, unterirdischen Wasserlaeufen. Am naechsten Tag ging es per Jeepney (typisches philipinisches Fortbewegungsmittel, eine Mischung aus Bus und Jeep) weiter nach Banaue. Dort bestaunten wir die ueber 2000 Jahre alten, steil angelegten Reisterassen bei einem langen Spaziergang und sicherten uns anschliessend souveraen die zwei letzten Plaetze im Nachtbus nach Manila. Wir kamen um 4 Uhr morgens an und entflohen den uns umgarnenden, leichten Damen in einem Bus richtung Sueden zu dem einzigartigen Tal Volcano, einem Kratersee mit einer Kraterinsel mit Kratersee mit Insel (siehe Bild). Wieder zurueck im Basislager feierten wir am naechsten Tag alle zusammen Ostern.

2. Las Vasayas

Am Ostermontag flogen wir nach Cebu, der Startpunkt unserer Roro-Tour (Roll On Roll Off) ueber die vasayanischen Inseln. Die erste Haltestelle war Bohol, die Heimat der kleinen Tarsier Affen und der Chocolate Hills, kegelfoermige, ca. 50m hohe Grasheugel, die aus dem Buschwald hervorstechen. Die zwei Abende dort verbrachten wir in zuenftiger Gesellschaft von netten Fischern und einer Karaokemaschine. Zurueck auf Cebu besichtigten wir auf dem Weg vom Hafen zum Busbahnhof die historische Stadt, in der Magellan bei einer Schlacht gegen Eingeborene fiel. Anschliessend durchquerten wir Cebu Island und stiessen bei Sonnenuntergang auf einer Faehre nach Negros in See. Am naechsten Tag durchquerten wir die Insel und erreichten mittags Bacolod, wo wir von Luis, einem Verwandten Onkel Georgs, herzlich aufgenommen wurden und einen entspannten Nachmittag genossen. Von dort aus ging es mit dem Boot nach Ilo Ilo, von wo aus wir den Bus nach Caticlan laengs durch die Insel Panay nahmen. Nun trennten uns nur noch 15min Bootsfahrt von der Trauminsel Boracay.

Im Boot lernten wir Allen kennen, der uns sogleich half ein fuer uns perfektes, billiges Haus mit eigener Kueche zu finden und uns fuer den naechsten Tag auf eine Fiesta in seinem Heim einlud. Da von 11 bis 5 Uhr leckeres Essen aufgetischt wurde, von Fruehlingsrollen bis Schweinebauch, mussten wir bis an die Grenze unseres bereits gut trainierten Magenvolumens gehen, was uns natuerlich furchtbar schwer fiel. Abends machten wir bei einer Flasche Rum Bekanntschaft mit unseren Nachbarn, 8 Philippinos in unserem Alter, die in der Saison zum Arbeiten auf Boracay kommen. Wir besiegelten die Freundschaft bei gemeinsamen Karaokespass und anschliessendem Discodance. Tags darauf zeigte uns Allen mit seinem Tricycle (Motorrad mit Beiwagen, dient als Minitaxi) die Insel mit ihren abgelegenen Straenden und ihrem hoechsten Punkt. Nach einer anstrengenden Runde Basketball, begeisterten wir alle mit selbstgemachter Spaghetti Bolognese. Nach 3 Naechten mussten wir aus unserem Haus ausziehen, wurden jedoch herzlich von unseren Nachbarn aufgenommen und teilten uns so zu zehnt 2 Schlafzimmer. Als Gegenleistung luden wir sie zu einer 4-stuendigen Schnorcheltour mit Barbecue ein. Der finale Abend begann, wie alle vorherigen, mit der Nummer 1 (eine Flasche Tanduay Rum), ging ueber in „Reise nach Jerusalem“, fand seinen Hoehepunkt im Discolicht und endete betrunken unter Palmen beim Sonnenaufgang. Ohne Schlaf traten wir die 14-stuendige Rueckreise (3mal Faehre, 2mal Bus) zum Basislager an, wo wir wie tot ins Bett fielen.


Nach einem Erholungstag packten wir unsere Sachen und erhoben uns wieder in die Luefte mit Kurs auf Hong Kong.

Da wir so lange nichts mehr geschrieben haben, denkt ihr vielleicht wir sind faul geworden, und wisst ihr was: Ihr habt recht! Die gesunde philippinische Faulheit hat uns angesteckt.

Viele Gruesse aus dem wieder kaelteren Hongkong!

mAxMaNu

Das Dach der Welt

19. März 2010

Liebe Maxmanu-Fangemeinde,

da ihr uns zu dem macht was wir sind, wollen wir euch natuerlich nicht laenger warten lassen und veroeffentlichen hiermit brandheisses Bildmaterial von unserer zweiwoechigen Trekkingtour um das Annapurna-Massiv. Wir trotzten langen Anstiegen, eisiger Kealte und erhoetem Sauerstoffmangel und wurden mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Seht selbst!

Gruesse aus Kathmandu!

Max Manu

Ueber die Grenze

28. Februar 2010

Varanasi, 15.2.: “Chai, Chai” fragt uns ein Strassenverkaeufer, waehrend wir schwer beladen mit unseren Rucksaecken durch eine der engen, verstrickten Gassen Varanasis ziehen. Wie so oft koennen wir nicht widerstehen, lassen uns mit dem heissen Tee auf nahegelegenen Stufen nieder und beobachten das Treiben um uns herum. Innerhalb von 5 min. passieren uns 4 umherstreifende Kuehe, eine Gruppe von Schulkinder und ein Pilger, bei dem wir mit einem erkauften roten Punkt auf der Stirn unser Karma verbessern…

Varanasi, 16.2.: Das Boot gleitet lautlos durch Lichtspiegelungen und schwimmende Kerzen. Wir beobachten das allabendliche Ehrfest fuer Mutter Ganges an den ueberlaufenen Ghats (Treppen). Trommeln, Feuerspiele und Gesang aus Lautsprechern lassen ein eindrucksvolles Bild entstehen, doch erkenne ich dabei eine kuenstliche, fuer mich nicht ganz zum religioesen Anlass passende, Note. Ich denke mir: Eher Zaubershow, typisch indisch…

kurz vor Lumbini, 19.2.: Euphorisch sitze ich auf dem Dach eines Busses und lasse mir im angenehm roetlichen Licht der untergehenden Sonne den Fahrtwind um die Ohren wehen. Nepalesische Strassen sind zwar genauso schlecht wie die indischen, aber hey, wir sind in Nepal! Obwohl Indien wohl noch wesentlich mehr zu bieten haette, habe ich das Gefuehl genug gesehen zu haben und freue mich wahnsinnig darauf, ein neues Land kennenzulernen…

…Lumbini, 20.2.: “Maxi, war Buddhismus nicht irgendetwas mit ‘loese dich von deinen Beduerfnissen’ ?” Wir schlendern grad durch den Geburtsort Buddhas und ich denke mir, dass die prachtvollen Kloester wohl auch nur das Beduerfnis nach Machtdemonstration einzelner Nationen befriedigen sollen…

Umgebung von Lumbini, spaeter am 20.2.: Gruene Felder durch trockene Pfade und vereinzelten Baeumen getrennt, verlieren sich in der Weite und werden von dem diesigen Horizont verschluckt, der auch die untergehende, lilarote Sonne immer mehr einfaengt. Nach einer zeitlosen Weile, in der ich in die Weite starre, loese ich meinen Blick und schweife ueber die gemieteten Fahrraeder zum Maxi, der, genauso wie ich eben, im Gras liegt. Wir haben seit einigen Minuten kein Wort geredet, nur den Geraeuschen von spielenden Kindern im nahen Dorf und dem Geschrei von Papageien gelauscht. In seinem von der Abendsonne beschienenen Gesicht erkenne ich das selbe Grinsen, das auch in meinem Bart zu finden ist…

…Tansen, 21.2.: Wir sind in einem einfachen, fast schaebigen Restaurant. Von dem Bua gegenueber ertoenen nur noch genuessliche Schmatzgeraeusche und er ist so mit dem Essen beschaeftigt, dass er mein “sau gut!” ueberhoert. Diese Momos (Fleisch-/Gemuesefuellung in Nudelteig) hauen einfach jeden um…

…naher Berg bei Tansen, 22.2.: Da is dat Ding! Die Reifepruefung ist geschafft, der erste Berg ist erklommen. Ein paar Muckis haben bei uns doch noch ueberlebt. Ich wuerd sagen wir feiern den Sieg erstmal mit einem gemuetlichen Mittagsschlaefchen…

Ueber Pokhara, 27.2.: Mein wohlgeformter Hintern befindet sich gerade auf dem Ruecken einer brandheissen ‘Yamaha Enticer’ und ich geniesse das Freiheitsgefuehl einfach nur fahren zu koennen wohin ich will. Unter mir liegt Pokhara mit dem Phewa See und waehrend ich so hinab schaue, deutet Manu begeistert in die Wolken. Endlich bohrt sich der knapp 7000m hohe Machhapuchhare durch die Wolken und thront majestaetisch ueber den restlichen Bergen. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn diese gewaltige Groesse uebertrifft alles was ich bisher gesehen habe…

In den Bergen Orissas

16. Februar 2010

Wir verbrachten eine Woche zu Gast bei Laurenz’ NGO (non governmental organisation) in Semiliguda.

Er lebt dort schon seit September zusammen mit drei weiteren deutschen Freiwilligen und arbeitet als Entwicklungshelfer. Seine Organisation beschaeftigt sich unter anderem mit der Kultur der Eingeborenenstaemme. Diese sog. Adivasi stehen unter allen Kasten und werden noch immer von der Gesellschaft diskriminiert. Mehr ueber seine Arbeit koennt ihr in seinen Newslettern nachlesen (unten zum download).

Dank Laurenz’ Engagement uns alles zu zeigen, machten wir einige bereichernde Erfahrungen. Wir besichtigten fragwuerdige industrielle Grossprojekte (Staudaemme, Fabriken), waren die Stargaeste einer indischen Hochzeit, bestiegen einen Berg zum Sonnenuntergang und verbrachten einen Tag in einem Adivasi-Dorf, wo wir uns von der Arbeit im Reisfeld einen gscheiten Muskelkater holten.

Die Abende verbrachten wir zusammen mit den drei geselligen Kolleginnen von Laurenz. Ob Gitarrengesang unter beeindruckendem Sternenhimmel bei Stromausfall, umwerfende Kochexperimente oder “Jungle King 12000″ (Biermarke der Kategorie Schaedelspalter) in Bad-Taste-Style  -  es war immer eine mords Gaudi.

Nach vier unvergesslichen Wochen musste sich nun das legendaere Dreamteam trennen und wir nahmen Abschied von unserem treuen Kumpanen Laurenz (der geilen Sau). Seine bereits vorhandenen Indienkenntnisse erleichterten uns wesentlich den Einstieg in eine doch sehr andere Welt. Sein lustiges Gemuet wird uns fehlen.

Am Samstagabend rollte der Zug Maxmanu weiter richtung Varanasi.

Wir hoffen ihr geniesst die angenehme Kaelte und feierts gscheit Fasching!

Lasst’s ned aus!

MaxManu

Rundmail Nr1Rundmail Nr 2Rundmail Nr 3Rundmail Nr.4

Pondicherie, je t’aime!

10. Februar 2010

Nach der wunderschoenen Hill-Station Ooty, trieb es uns fuer eine Nacht nach Coimbatore, eine 100km suedlich liegende, geschaeftige Textilindustriestadt. Dort gab es neben vorzueglichem Tee und Kaffee auch gute Beauty-Studios. In einem von ihnen verwandelten wir unseren Kopfpelz in einen kecken “Fashion-look”.

Von dort aus holperten wir in einer traumhaften Mondnacht mit dem “Schlafbus” gen Ostkueste. Unser Ziel: Die ehemalige franzoesische Kolonie Pondicherry. Dort angekommen, ueberraschte uns Indien wieder einmal mit einem anderen seiner unglaublich vielen Gesichter. Durch den Kolonialherren gepraegt, erscheint Pondicherry fast wie eine suedfranzoesische Kuestenstadt: Alte Inder spielen Boules im Park, Passanten antworten in akzentfreiem Franzoesisch, kleine Cafes saeumen die Strandpromenade und le chef de cuisine bietet zu einem guten Bordeaux Coq au vin und sogar Rindfleisch.
Doch schon 2 km vom Stadtzentrum entfernt, fanden wir im Fischerviertel einfache Strohhuetten vor. Dort ueberredeten wir Lakshman und seinen Bruder mit uns zum taeglichen Fischfang aufs Meer zu fahren. Die froehlichen Fischer bei der Arbeit vor dem Sonnenaufgang boten uns unvergessliche Bilder.
Um die Umgebung zu erkunden, mieteten wir uns Roller. Auf einem Ausflug in das nahegelegene Flussdelta lernten wir 2 Kokusbauern kennen, die eine sagenhafte Klettershow ablieferten und uns freundlich zu einigen Kokusnuessen einluden.

Nach drei wirklich schoenen Tagen reisten wir weiter Chennai. Dort blieben uns zwei Stunden bevor wir in den Nachtzug nach Vishakapatnam stiegen. In dieser Zeit erschuetterten uns schon 50 Meter vom Hauptbahnhof entfernt Szenen der puren Armut.
Nach einer erholsamen Fahrt verbrachten wir eine Nacht in “Vizac” ehe wir nach Semeliguda (Laurenz Zivistelle) in Orissa aufbrachen.

Viele liebe Gruesse aus den Bergen Orissas,

Das Dreamteam

Wieder auf Achse

30. Januar 2010

Nach ein paar Tagen klassischer Strandkultur mit Klippenspringen, Wellenreiten und Nacktbaden packte uns wieder das Fernweh, so dass wir auch andere Ecken Goas mit einem Besuch von uns ehren wollten. Wir machten uns also auf den Weg nach Old Goa und erwarteten eine portugiesisch gepraegte Stadt, mit der einen oder anderen Kirche. Dort angekommen, sahen wir zwar jede Menge Kirchen, doch die Stadt, die einst mit ihrer Groesse London Konkurrenz machte, konnten wir nicht finden.

Am naechsten Tag traten wir unsere anderthalbtaegige Reise nach Mysore an. Erst krochen wir mit einem lokalen Bus nach Hubli, der auf die geschaetzten 3 Stunden Fahrtzeit nochmal grosszuegig 4 Stunden drauflegte. Trotzdem erreichten wir unseren ersten Nachtzug nach Mysore. Maxi verbrachte unglaubliche, noch nie da gewesene 95% der Fahrtzeit in seinen Traeumen. Auch ein frecher Junge, der sich erdreistete, ihn mitten in der Nacht zu wecken, konnte ihm garnichts.

Mysore – eine saubere und fortschrittliche historische Residenzstadt – empfing uns mit offenen Armen. Ein sympatischer Rikschafahrer bot uns uneigennuetzig seine Hilfe an und gab auch nach 10 Versuchen nicht auf, uns das einfach beste Hotel der Stadt zeigen zu wollen. Schliesslich beobachtete er voller Unverstaendnis, wie wir uns fuer eine voellig solide und guenstige Lodge entschieden. Mysore, bekannt fuer traditionelle Malerei, Seide, Sandelholz- und Weihrauchproduktion, bot uns bunte Basare, hinduistische Pilgerorte, einen praechtigen, klischeemaessigen Maharadschapalast (Absolutismus im 20. Jh.) und einen Zoo.

Von da aus ging es dann mit dem Kleinbus weiter in die Gebirgshochburg Ooty. Im Bus freundeten wir uns mit 3 netten, italienischen Studentinnen an, die das selbe Reiseziel hatten wie wir. Hier auf 2000m Hoehe kamen endlich unsere Schlafsaecke zum Einsatz. Heute wanderten wir den ganzen Tag durch duftende Teeplantagen und Waelder, erklommen Gipfel, sonnten uns auf Felsen und trampten mit einer indischen Collegeklasse, die uns spontan in eine Teefabrikfuehrung einlud, zurueck nach Ooty.

Viele Gruesse in die Kaelte,

das Dreamteam

Goa

24. Januar 2010

Die Althippies vom Patnem-Beach in Goa haben uns angesteckt! Sind grad viel zu faul was zu schreiben, deshalb gibts nur Bilder von den letzten Tagen.

Gruss, Maxmanu

eine neue welt

20. Januar 2010

Indien beschaeftigt wirklich alle Sinne!

 Ob ein suesser Chai in einem kleinen Strassenkaffee unterlegt mit der Stimme des Muezins, die Fuelle an Geruechen auf einem abendlichen Rundgang durch den Basar, das Gedraenge in den engen Gassen oder der prachtvolle Anblick orientalischer Architekturen auf unserer ersten Station Hyderabad.

Auf unseren Busfahrten nach Bidar und Hampi lernten wir aber auch anderen Seiten Indiens kennen. Z.B. die allgegenwaertige Armut und die vermuellten und stinkenden Strassengraeben. Auf den langen Busfahrten spuerten wir die holprigen Strassen am ganzen Leib und erkannten das einzige Strassengesetz: Der Kleinere weicht dem Groesseren aus.

Die anfaengliche Befuerchtung bestaetigte sich nicht, das essen ist gut vertraeglich und schmeckt sehr gut, wenn es auch oft etwas zu scharf fuer unsere jungfraeulichen Geschmacksnerven ist und sehr vegetarisch.

Hier in Hampi ist die Landschaft atemberaubend. Bananenplantage wechseln sich mit Reis- und Zuckerohrfeldern ab und werden gelegentlich durch rotbraune, steinige Huegel unterbrochen. Kokuspalmen saeumen die Flussufer.

Morgen brechen wir, leider mal wieder viel zu frueh, auf nach Goa, um uns am Strand von anstrengenden letzten Tagen zu erholen. Wir hoffen dort, trotz weit beliebten Urlaubzieles, den Touristenmassen ausweichen zu koennen.

Viele liebe Gruesse!

Das Dreamteam

Expedition der felsigen Berglandschaft bei Hampi

wir sind dann mal weg

15. Januar 2010

Hallo liebe Interessenten der MaxManu-Weltexpedition

Nach einem sehr angenehmen Flug in der komfortabelsten Airline der Welt sind wir heute Morgen um 3.30 Uhr Ortszeit in Hyderabad angekommen. Dort wurden wir von unserem indischen Auslandskorrespondenten Laurenz gebuehrend empfangen (es stand bereits kuehles Radler bereit, das darauf bestand noch um 5 Uhr morgens getrunken zu werden).

Nach immerhin 4 Stunden Schlaf planen wir jetzt gerade bei angenehmen 24 Grad das naechste Etappenziel unserer Suedindientour.

liebe Gruesse aus Indien

Max und Manu

Munich Airport

Sonnenuntergang ueber Saudi-Arabien

Das Dreamteam im traditionellen Lungi


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.